Erfolgreiche Elternarbeit

Erfolgreiche Elternarbeit in der Kita

4 Tipps, mit denen Sie Elterngespräche mit kritischen Inhalten mühelos meistern

Sicher kennen Sie alle solche Situationen: Ein Elterngespräch über die Entwicklung eines Kindes steht in Ihrer Einrichtung an. Entwicklungsdefizite des Kindes und geeignete Fördermöglichkeiten sollen Inhalt des Elterngesprächs sein. Sie wollen auch das erzieherisch inkonsequente Verhalten beider Elternteile im Gespräch thematisieren. Gleichzeitig wissen Sie, dass die Mutter, die am Gespräch teilnimmt, manchmal uneinsichtig und leicht reizbar ist, vor allem dann, wenn sie kritisiert wird.

Mit folgenden Empfehlungen aus „Die Kita-Leiterin“ führen Sie auch kritische Elterngespräche erfolgreich und mit der nötigen Souveränität.

1. Treffen Sie im Elterngespräch den richtigen Ton

Das kritische Elterngespräch kann leicht ausufern: Ein Wort gibt das andere, Ihr roter Faden geht verloren und die Gesprächsführung entgleitet Ihnen mehr und mehr und gipfelt schließlich in Vorwürfen und Rechtfertigungen.

So weit muss es nicht kommen, nutzen Sie deshalb rhetorisch geschickte Formulierungen.

Kritische Gespräche gekonnt führen

Elterngespräche, in denen Sie den Eltern Ihrer Kita-Kinder kritische Inhalte vermitteln oder über Probleme sprechen müssen, gibt es im Alltag von Kindertageseinrichtungen recht häufig. Schnell fühlen sich Eltern angegriffen, bevormundet und zurechtgewiesen und reagieren mit innerlicher Ablehnung. Signalisieren Sie den Eltern im Gespräch, dass Sie sie und ihre Situation ernst nehmen.

Gegenseitiger Respekt ist Grundstock für eine erfolgreiche Elternberatung, die auch kritische Themen beinhaltet. Ihre Authentizität und Echtheit während des Gesprächs spüren alle Eltern und dies baut Vertrauen auf. Dieses Vertrauen steht als Basis für konstruktive Kritikgespräche.

2. Nicht harte, sondern klare Worte zählen

Reden Sie nicht lange um den heißen Brei herum: Stellen Sie den Eltern ganz klar den Sachverhalt dar, um den es geht. Betonen Sie dabei, dass es Ihnen, genauso wie den Eltern, ausschließlich um das Kind und dessen Wohlergehen geht. Untermauern Sie jeden kritischen Inhalt, den Sie benennen, mit einem gut ausgewählten anschaulichen Beispiel oder einer Beobachtung aus dem typischen Verhaltensrepertoire des Kindes.

Jetzt Die Kita-Leiterin einfach kostenlos testen

3. Wer fragt, der fĂĽhrt

Holen Sie durch gezieltes Nachfragen die Sichtweise der Eltern ein. Lassen Sie die Eltern immer aussprechen und die eigene Meinung ausdrücken. Sie sollten im Gespräch, wenn es Ihnen gelingt, möglichst viele offene Fragen, so genannte W-Fragen, beispielsweise „wer, was, wann, warum, wie, wogegen, weshalb?“, stellen. Melden Sie die Aussagen der Eltern immer zurück, indem Sie sie noch einmal mit eigenen Worten zusammenfassen.

Fragen Sie beispielsweise: „Ich habe verstanden, dass ... Ist das so richtig?“

Dies hat in zweierlei Hinsicht eine positive Wirkung: Auf die Eltern wirkt dies wie ein Echo; sie hören ihre eigenen Aussagen in anderen Worten und können somit nochmals über die eigene Position nachdenken.

4. Praktikable Lösungen zahlen sich aus

Entwickeln Sie mit den Eltern gemeinsam Lösungsmöglichkeiten, um das Problem oder das Defizit des Kindes in den Griff zu bekommen. Entscheidend ist dabei, dass Eltern nicht nur gewillt, sondern auch in der Lage sind, Veränderungen und Entwicklungen zum Wohle ihres Kindes zu akzeptieren und durchzusetzen.

Manchmal wird dies nicht ohne fremde Hilfe gelingen. Bahnen Sie deshalb, wenn nötig, behutsam Unterstützungsleistungen an, wie etwa eine begleitende Erziehungsberatung, eine Familientherapie oder die Inanspruchnahme sozialer Hilfsdienste.

Elterngespräche, in denen Sie kritische, schwierige und unangenehme Aspekte bei den Eltern ansprechen müssen, kommen immer wieder vor. Ihre Pflicht ist es, mit den Eltern auch unbehagliche Inhalte professionell und fachlich gut aufbereitet zu besprechen. Sie rüsten sich, indem Sie sich zukünftig noch gezielter anhand dieser Grundsätze auf solche Gespräche vorbereiten.

Formulierungen im Elterngespräch
Ungünstige Formulierungen im Elterngespräch Interpretation der Eltern Mögliche Reaktion der Eltern So sagen Sie es besser
„Wenn Sie die Probleme Ihres Kindes jetzt nicht in den Griff bekommen, dann …“ Drohung, Angriff Blockade, Verweigerung, Gegenangriff „Wir sollten gemeinsam überlegen, wie Sie Ihr Kind auch zu Hause unterstützen und fördern können.“
„Mit Ihren Erziehungsmethoden kommen Sie nicht weiter!“   Rechtfertigung, Resignation, Gegenangriff „Interessieren Sie sich für Methoden, die Ihnen langfristig die Erziehung Ihres Kindes erleichtern? Oder: Wie können Sie die derzeitige Situation verändern?“
„Sie müssen sich bei der Erziehung Ihres Kindes stärker engagieren!“ Vorwurf, Aufzeigen von Fehlern, Bevormundung Gegenangriff, Rechtfertigung, Abwehr „Stützen und begleiten Sie Ihr Kind in der Erziehung deutlicher durch folgende Maßnahmen …“
„Ihr Kind ist verhaltensauffällig.“ Ausgrenzung, Angriff, Diskriminierung Schock, Resignation, Schuldzuweisung „Im Vergleich zu Altersgenossen kann Ihr Kind noch Entwicklungsfortschritte machen, beispielsweise …“

Mehr zum Thema Elterngespräche lesen Sie regelmäßig im Informationsdienst
„Die Kita-Leiterin“, den Sie jetzt kostenlos testen können. Klicken Sie bitte hier.

Erfolgreiche Elternarbeit II

Auffälliges Verhalten eines Kita-Kindes? – So sprechen Sie Eltern gezielt darauf an

Auffälliges Verhalten von Kindern in Ihrer Kindertagesstätte bzw. Ihrem Kindergarten zeigt Ihnen oftmals, dass es Probleme gibt. Sie merken am Verhalten des Kindes, dass es ihm nicht gut geht und dass es offensichtlich unter Druck und Zwang handelt. Trotz dieses Wissens sind Sie gezwungen einzuschreiten, weil Sie unter Umständen andere Kinder schützen müssen. Bei kindlichen Auffälligkeiten sollten Sie schnellstens die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern suchen und diese kompetent beraten und unterstützen.

Laden Sie Eltern umgehend zum Gespräch über das auffällige Verhalten ein, noch bevor sich das Verhalten des Kindes manifestiert. Strukturieren Sie das Gespräch, indem Sie es in 4 Teile untergliedern:

Elterngespräch in 4 Teile untergliedern

1. Teil: Auffälliges Verhalten beschreiben

Bereiten Sie das Elterngespräch anhand von Verhaltensbeobachtungen vor. Halten Sie diese in Ihrem Beobachtungsbogen fest oder machen Sie sich formlose Notizen. Kommen Sie im Gespräch mit den Eltern rasch zum eigentlichen Kern, indem Sie das Verhalten konkret benennen. Beschreiben Sie anschließend das auffällige kindliche Verhalten möglichst genau.

Sprechen Sie bildhaft und arbeiten Sie zum besseren Verständnis für die Eltern mit ganz eindeutigen Beispielen: „Wenn Ihr Kind ein Spiel verliert, reagiert es so: Es wirbelt das Spielbrett durch die Luft, wirft sich schreiend zu Boden und trommelt mit beiden Fäusten auf den Boden.“ Fragen Sie die Eltern nach ihren eigenen Beobachtungen und nach Verhaltensbeispielen zu Hause.

2. Teil: Ursachen ergrĂĽnden

Sprechen Sie mit den Eltern über die möglichen Verhaltensursachen, fragen Sie z. B., ob sich im Lebensumfeld des Kindes etwas verändert hat. Spekulieren Sie jedoch nicht, woher das Verhalten kommen könnte, beispielsweise indem Sie vermuten, die Eltern würden sich bald trennen – dies führt Eltern zu einer Verleugnungs- oder Blockadehaltung, weil sie glauben könnten, Sie würden nach den „Verursachern“ oder „Schuldigen“ des Verhaltens suchen.

ErgrĂĽnden Sie mit den Eltern:

  • Wann ungefähr trat das auffällige Verhalten zum 1. Mal auf?
  • In welchen Situationen verhält sich das Kind auffällig?
  • Gibt es Veränderungen innerhalb der Familie oder im Umfeld?
  • Treten Belastungen fĂĽr das Kind auf?
  • Veränderte sich die soziale Situation?

Weitere Tipps aus der Kita-Praxis in: „Die Kita-Leiterin“

3. Teil: Nach Belastung erkundigen

Zeigen Sie Verständnis für die Situation der Eltern. „Sicherlich hat die derzeitige Situation Auswirkungen auf die ganze Familie, und Sie merken, wie alles drunter und drüber geht.“ Meist wirkt sich das auffällige Verhalten des Kindes auf die Familie aus und die Eltern stehen unter enormer Anspannung oder sie leiden unter Schuldgefühlen. Eltern haben häufig viele Strategien und Erziehungsmaßnahmen ausprobiert, bevor das Gespräch mit Ihnen stattfindet. Viele Eltern sind froh, sich Ihnen anvertrauen zu können und die eigene Hilflosigkeit und Belastung zuzugeben.

Jetzt Die Kita-Leiterin einfach kostenlos testen

4. Teil: Pädagogische Handlungsweisen festlegen

Beraten Sie die Eltern kompetent und erklären Sie ihnen die Zusammenhänge zwischen dem Verhalten des Kindes und ihrer eigenen Reaktion darauf. Legen Sie keine sofortigen Lösungsversuche auf den Tisch, sondern helfen Sie den Eltern dabei, eigene Lösungen zu entwickeln. Lassen Sie dabei alle Fragen der Eltern zu und veranschaulichen Sie die Motive des Kindes immer wieder anhand von Beispielen.

Es gibt jedoch auch Situationen, in denen Sie Eltern eine begleitende Unterstützung durch eine spezielle Beratungsstelle oder eine Therapie anraten müssen. Es ist ein Zeichen Ihrer Professionalität, wenn Sie Ihre eigenen fachlichen Kompetenzen einschätzen können und wissen, wann es angebracht ist, weitere fachliche Beratung anzunehmen.

Wenn Sie bemerken, dass sich eine Störung bereits manifestiert hat oder eine Verhaltensweise das Kind in Gefahr bringt, ist dringend eine begleitende Unterstützung oder Therapie anzuraten. Raten Sie beispielsweise bei einer Essstörung den Eltern sofort fachliche Begleitung an.

Zögern Sie nicht, die Eltern zum Gespräch zu bitten, wenn Sie Probleme beim Kind feststellen. Sie führen das Gespräch fachlich fundiert – die Eltern und das Kind werden davon profitieren!

Ăśbrigens: Alle Tipps von dieser Seite sind Beispiele aus dem Informationsdienst
„Die Kita-Leiterin“, den Sie jetzt kostenlos testen können. Klicken Sie bitte hier.

Erfolgreiche Elternarbeit III

Eltern mal wieder zu spät zum Abholen? – 5 Tipps, wie Sie am besten damit umgehen

Aus Ihrer Berufspraxis kennen Sie sicher ähnliche Situationen: Die Kindertageseinrichtung hat täglich bis 18 Uhr geöffnet. Kurz nach 18 Uhr sind 2 Kinder noch nicht abgeholt. Eine Mutter kommt 10 Minuten nach 18 Uhr. Insgesamt 20 Minuten zu spät holt die andere Mutter ihr Kind ab.

Gehen Sie einheitlich vor

Tritt in Ihrer Einrichtung das Problem auf, dass Eltern ihre Kinder häufig zu spät abholen, klären Sie zusammen mit Ihrem Team, wie Sie vorgehen wollen. Einigen Sie sich dabei unbedingt auf eine einheitliche Vorgehensweise.

1. Beobachten Sie die Abhol-Situation

Beobachten Sie zunächst, wann der Großteil der Kinder abgeholt wird. Führen Sie dabei über die Dauer von circa 3 Wochen täglich die Betrachtung durch, um welche Zeit die Kinder schwerpunktmäßig abgeholt werden. Werden alle anderen Kinder täglich rechtzeitig abgeholt, entsteht für Sie kein genereller Handlungsbedarf. Erkennen Sie allerdings durch Ihre Beobachtung, dass viele Eltern an bestimmten Tagen oder auch prinzipiell ihre Kinder abgehetzt in letzter Minute abholen, kann es möglich sein, dass die Öffnungszeiten Ihrer Einrichtung nicht optimal auf den Bedarf der Eltern abgestimmt sind.

2. Reagieren Sie angemessen

Prüfen Sie, wie häufig Eltern sich verspäten, bevor Sie reagieren. Wenn die Verspätung der Eltern einmalig ist und sich die Eltern für das Zu-Spät-Kommen entschuldigen, besteht für Sie kein Handlungsbedarf. Nehmen Sie die Entschuldigung der Eltern an und betrachten Sie das Problem als erledigt.

Jetzt Die Kita-Leiterin einfach kostenlos testen

3. Sprechen Sie das Problem offen an

Erkennen Sie, dass dasselbe Kind häufig zu spät abgeholt wird, muss die Erzieherin, die in der Abholsituation mit der Verspätung konfrontiert wird, deutlich und bestimmt reagieren: Sie sollte den Eltern, die ihr Kind zum wiederholten Male verspätet abholen, verdeutlichen, dass auch sie Dienstschluss hat, wenn die Einrichtung schließt. Vermeiden sollte die Erzieherin jedoch, sich zusätzlich zur Verspätung noch lange Ausreden anzuhören, und sie sollte auf jeden Fall einen Disput mit den Eltern im Beisein des Kindes vermeiden.

Sprechen Sie die Eltern auch in der Bringzeit noch einmal auf das Problem an. Suchen Sie gemeinsam nach Lösungen, wie diese für beide Seiten unangenehme Situation künftig vermieden werden kann.

4. Zeigen Sie Konsequenzen auf

Nutzt auch dieses Gespräch nichts, müssen Sie als Leiterin die Initiative ergreifen, um die Erzieherinnen zu schützen. Bestellen Sie die Eltern zum Elterngespräch in die Einrichtung. Sprechen Sie die ungute Situation mit klaren Worten an und verdeutlichen Sie, dass Sie als Leiterin das verspätete Abholen nicht länger tolerieren können.

Sprechen Sie vorab mit Ihrem Träger Ihre Kompetenzen ab. Wirkungsvoll ist es, den betroffenen Eltern im Gespräch zu verdeutlichen, dass Sie bei jeder weiteren Verspätung beim Abholen die Mehrarbeit der diensthabenden Erzieherin in Rechnung stellen werden.

Tipp fĂĽr Ihre Kita-Praxis:

Wenn Sie häufig damit konfrontiert werden, dass Eltern ihre Kinder verspätet abholen, vermerken Sie bereits auf dem Anmeldebogen, dass beispielsweise nach der 3. verspäteten Abholung ein bestimmter Beitrag in Rechnung gestellt werden kann.

Mehr zum Thema Elternarbeit in der Kita lesen Sie regelmäßig im Informationsdienst
„Die Kita-Leiterin“, den Sie jetzt kostenlos testen können. Klicken Sie bitte hier.

5. ĂśberprĂĽfen Sie die Ă–ffnungszeiten Ihrer Kita

Holen mehrere Eltern ihre Kinder zu spät oder buchstäblich in der letzten Minute ab, geht dies über Einzelfälle, die Sie im persönlichen Gespräch klären können, weit hinaus. Forschen Sie nach den Ursachen. Fragen Sie in einer Elternbefragung, die Sie schriftlich bei allen Eltern durchführen, die Zufriedenheit mit Ihren Öffnungszeiten ab. Wahrscheinlich zeigt sich dabei, dass Sie Ihre Schließzeit am Abend geringfügig ausweiten müssen, um dem Bedarf der Eltern gerecht zu werden.

Kita: Wie reagieren, wenn die Eltern mal wieder ihr Kind zu spät abholen?



Zur Testanforderung
Ihre persönliche Test-Anforderung
100-%-Vertrauensgarantie für meinen Gratis-Test
Ja, schicken Sie mir ein kostenloses Ansichts-Exemplar von
„Die Kita-Leiterin“
.
  • 1. Ausgabe GRATIS zum 14 Tage-Testen
  • Wenn mich der Test überzeugt und ich Ihnen nach der 14 Tage-Testzeit nichts Gegenteiliges mitteile (Fax oder E-Mail  genügt), erhalte ich bequem per Post 32 Ausgaben/Jahr für je 9,95 EUR zzgl. Versandkosten
  • Die Lieferung erfolgt ab der nächsten Ausgabe bis auf Widerruf. Ich kann den Bezug jederzeit kündigen.
Meine Probe-Ausgabe darf ich in jedem Fall behalten, egal wie ich mich entscheide.



Frau Herr

Bitte geben Sie Ihren Vornamen ein (Pflichtfeld)

Bitte geben Sie Ihren Nachnamen ein (Pflichtfeld)

Bitte geben Sie Ihre Straße an (Pflichtfeld)

Bitte geben Sie Ihre Postleitzahl ein (Pflichtfeld) Bitte geben Sie Ihren Wohnort ein (Pflichtfeld)



Bitte geben Sie Ihre Haupt-E-Mail-Adresse an (Pflichtfeld)
SSL-Verschlüsselung Warum „Jetzt kaufen“, wenn der Test gratis ist? Transparenz und Fairness sind unser Credo. Wir möchten Sie deshalb darauf hinweisen, dass Sie unseren Dienst nur dann zahlungspflichtig beziehen, wenn Sie uns nach Ablauf der Testzeit keine kurze Mitteilung schicken. Prämien und Testausgabe bleiben selbstverständlich gratis.
Grafik: © THesIMPLIFY, Fotolia • DKL0431

Datenschutz | Impressum | AGB | Widerrufsrecht